Trailpatenschaft

Der RSC Ammerbuch hat eine Patenschaft für einen Abschnitt des beliebten Schönbuchtrails übernommen – der Vorstand appelliert an alle Mitglieder, an dessen Pflege mitzuwirken.

Der Vertrag zur Trailpatenschaft zwischen dem RSC Ammerbuch e.V. und dem Verein Naturpark Schönbuch e.V. sowie dem Forst wurde im März diesen Jahres endlich nach einem langwierigen Prozess geschlossen. Damit wurde die Aufgabe offiziell, das ausgeschilderte Teilstück des Schönbuchtrails zwischen Mönchberg und Hagelloch regelmäßig mit offenen Augen zu überprüfen. Dabei soll es vor allem darum gehen, gefährliche, walduntypische Risiken, aber auch natürlich entstandene Hindernisse wie z.B. querliegendes Sturmholz und ähnliche Gefahrenstellen zu melden (siehe unten).

Auch die Einhaltung des Weges und das Entstehen wilder Trails sollte beobachtet werden. Gefährlich zugwucherndes Gebüsch kann unter Beachtung des Natur- und Pflanzenschutzes zurückgeschnitten werden. Eine der wichtigsten Aufgabe ist zudem die Kontrolle und Pflege der Beschilderung – leider macht Vandalismus auch vor dem Wald keinen Halt.

Aktuell können wir erkennen, dass sich der von uns betreute Teilabschnitt in einem hervorragenden Zustand befindet. Wer hier dennoch auffällige Mängel oder gefährliche Stellen erkennt, sollte dies melden. Ansprechpartner im RSC Ammerbuch ist Thomas Höschele, E-Mail tomhoe@t-online.de

Jahreshauptversammlung 2022

Die diesjährige Jahreshauptversammlung des RSC Ammerbuch fand am Montag, den 14. November 2022 um 20:00 Uhr statt. Neben Berichten des Vorstands zu den Vereinsaktivitäten des vergangenen Jahres sowie dem Bericht des Kassiers und der Bestätigung der korrekten Kassenführung durch die Kassenprüfer, ging es dabei um die Frage, ob sich der Verein ein neues Logo geben möchte oder nicht, den aktuellen Stand zur Trailpatenschaft des RSC Ammerbuch sowie den regulären Sportbetrieb und geplante Sonderaktivitäten im Jahr 2023. Darüber hinaus möchte der Verein mittelfristig gerne ein Jugendtraining anbieten und interessierte, motivierte Mitglieder dabei unterstützen, weitere Angebote für den Radsport in Ammerbuch zu schaffen. Dafür können Mitglieder auch bei Interesse, Trainerlizenzen erwerben oder weitere Fortbildungsmaßnahmen des Deutschen Sportbunds bzw. des Württembergischen Radsportverbands besuchen. Wer sich für diese Möglichkeit interessiert, nimmt gerne Kontakt mit dem Vorstand auf. Die Versammlung entlastete den Vorstand einstimmig. Mitglieder, die Interesse haben, das Sitzungsprotokoll zu lesen oder Fragen haben zur Mitgliederversammlung oder anderen Aspekten rund um den Verein, wenden sich gerne an den Vorstand.

Jahresausfahrt nach Baiersbronn

Hornisgrindeblick

Eine alte Tradition lebte auf, als sich neun gutgelaunte und hoffnungsfrohe Bikerinnen und Biker am nebeligen Morgen des 3. Oktober in Pfäffingen trafen, um zur gemeinsamen Jahresausfahrt aufzubrechen. Zuerst wurde in PKW-Fahrgemeinschaften das MTB-Paradies um Baiersbronn angesteuert. 

Das Wetter war noch durchwachsen, als wir in Klosterreichenbach starteten. Doch es wurde beinahe von Minute zu Minute trockener, wärmer, sonniger und damit eigentlich perfekt. Klar war es nicht wirklich der angenehmste Einstieg in die Runde mit einem ersten scharfen Anstieg über 250 Höhenmeter südlich von Klosterreichenbach, aber zumindest die technisch Versierten

durften sich dann bald auf dem ersten noch nassen, wurzeligen Trail hinunter nach Baiersbronn belohnen. So nutzten wir also eine Mischung der offiziell ausgeschilderten MTB-Routen und würzten sie mit eigenen Varianten, Sehenswürdigkeiten und Trails. Wir fuhren am Sankenbachsee vorbei, machten einen „zu Fuß“-Abstecher zum dazugehörenden Wasserfall, eroberten trotz Menschenauflauf die Aussichtsplattform über dem Ellbachsee bei Kniebis, durchkreuzten am Ellbach entlang den Ort Mitteltal, fluchten an einer kurzen 26%igen Rampe und genossen die Wege auf den sonnigen Südhängen an der Sattelei vorbei Richtung Tonbach. Die durchweg fröhlichen Gesichter bei der gemeinsamen Abschluss-Einkehr im Waldknechtshof in Klosterreichenbach sprachen eine deutliche Sprache in Bezug auf das gerade Erlebte. Auch in den Mägen kehrte Zufriedenheit ein. Und natürlich herrschte Einigkeit darüber, diese Ausfahrten regelmäßig anzubieten, denn die 1200 Höhenmeter auf 40 Kilometer verteilt haben einfach durchweg Spaß gemacht.

Text: Thomas Höschele